Feuerwehr Bitburg

01.10.2018 - Angeschmiert: Panzerknacker flüchten mit beflecktem Geld

Rittersdorf. Unbekannte Täter haben am vergangenen Wochenende einen Geldautomaten der Volksbank in einem Raiffeisen- Baumarkt in der Waxweiler Straße in Rittersdorf aufgebrochen.

Als Günther Grasediek die Tür aufschließt, merkt er sofort, dass etwas nicht stimmt. Zuerst steigt ihm der Geruch in die Nase: geschmolzenes Metall. Dann hört er das Piepen. Das Alarmsignal kommt vom Geldautomaten in der Ecke des Raiffeisenwarenzentrums in Rittersdorf. Der Mitarbeiter der Filiale folgt dem Geräusch und den Farbklecksen auf dem Boden und findet den Geldautomaten völlig zerstört vor.

Unbekannte hätten das Gerät mit einem Winkelschleifer aufgeschnitten, mutmaßt Grasediek, der erste, der am Montagmorgen gegen 7 Uhr vor Ort war. Dann hätten sie den Kasten wohl mit einer Brechstange aufgehebel. Er glaubt, dass die Täter in der Nacht von Samstag auf Sonntag in die Filiale eingestiegen sein müssen. Denn Sonntag Nachmittag sei der Automat, dem man von der Vorderseite keinen Schaden ansieht, schon defekt gewesen. Das berichtete ein Kunde laut Grasediek am Montag.

Zwei Tage lang hatte den Einbruch also niemand bemerkt. Grasediek habe zwar „sofort die Polizei gerufen und die waren dann auch sehr schnell da.“ Als die Beamten eintrafen,  waren die Täter aber natürlich längst über alle Berge. Obwohl ihnen die Flucht gelang, dürften sie ihren nächtlichen Besuch aber kaum als Erfolg betrachten. Denn sie haben die Rechnung ohne die Sicherheitsvorkehrungen gemacht.

In dem Moment, in dem sie die Anlage knackten, explodierte eine Tintenkartusche in den Geldkassetten. Die Farbe aus Patronen besprenkelte nicht nur die halbe Filiale, sondern auch das Geld. Und machte die Beute der Einbrecher somit unbrauchbar. Trotzdem nahmen sie die befleckten Scheine mit, als sie aus einem Fenster im Erdgeschoss des Gebäudes türmten. Tintenbeschmierte Fußabdrücke sind am Montagnachmittag noch zu sehen.

Eingestiegen sind die Unbekannten offenbar durch ein Plexiglasfenster auf dem Dach des Gebäudes. Laut Filialleiter André Buthe sind die Täter wohl erst hochgeklettert, haben dann eine Scheibe zerbrochen und sind dann über den Speicher in den Baumarkt gegangen.

Den Schaden, den die Täter allein im Gebäude angerichtet haben, schätzt die Kriminalpolizei Trier auf rund 150 000 Euro. Das dürften die Kosten für den zerstörten Automaten und die Reinigung der Filiale sein. Am Montagnachmittag sind bereits ein Mann und eine Frau damit beschäftigt, den Boden und die Einrichtung zu schrubben. Wie viel Geld im Automaten war, möchten weder die Kriminalbeamten, noch der Filialleiter beantworten. Buthe sagt nur so viel: „Der Schaden und das entwendete Geld ergeben einen sechsstelligen Betrag.“

Die Täter sind nach wie vor auf der Flucht. Die Spurensicherung ist inzwischen aber abgeschlossen. Bis etwa 12.30 Uhr sperrte die Polizei die Filiale ab.

Dabei haben die Beamten wohl einige Hinweise gefunden: Die Schuhgrößen der Unbekannten waren anhand der Abdrücke auf dem Boden wohl leicht herauszubekommen. Die Ermittler erhoffen sich aber durch Zeugenhinweise noch mehr zu erfahren.

Quelle: www.volksfreund.de

14.09.2018 - Scheune brennt komplett aus

Heilenbach. Auf einem Aussiedlerhof in Heilenbach brannte am Freitagnachmittag gegen 16 Uhr eine Scheune, in der rund 100 Heuballen gelagert waren. Die Feuerwehr brachte die Flammen schnell unter Kontrolle. Dennoch brannte die Scheune komplett aus.

Die Bewohner des landwirtschaftlichen Betriebs blieben unversehrt. Der Schaden wird auf rund 30 000 Euro geschätzt. Die Ermittlungen zur Brandursache dauern an.

Quelle: www.volksfreund.de

05.09.2018 - Laster reißt Leitung ab, mehr als 2000 Eifeler am Mittwochmorgen ohne Strom

Waxweiler. Der aufgestellte Kipper eines Lastwagens hat am Mittwoch an der A 60-Anschlussstelle Waxweiler eine Hochspannungsleitung abgerissen. Mehr als 2000 Eifeler Bürger hatten deshalb eine halbe Stunde lang keine Stromversorgung.

Der aufgestellte Kipper eines Lastwagens hat am Mittwochmorgen in der Baustelle an der A 60-Anschlussstelle Waxweiler eine Hochspannungsleitung abgerissen. Der Unfall ereignete sich nach Angaben der Polizei Prüm um 7.10 Uhr. Der Fahrer habe nach dem Abladen die Baustelle wieder verlassen wollen, als der Lastwagen sich in der Leitung verhakte. Der LKW kippte auf die Seite, die Stromleitung fiel auf die Landesstraße 33 – und in Teilen auf einen polnischen Sattelzug, der in diesem Moment auf der A 60 in Richtung Prüm unterwegs war. Dabei wurde unter anderem die Windschutzscheibe des Sattelzugs beschädigt.

Wegen der abgerissenen Leitung, sagt Walter Thibol, Hauptkommissar bei der Polizeiinspektion Prüm, seien anschließend etliche Dörfer für eine halbe Stunde ohne Strom gewesen, bis die Mitarbeiter von RWE-Westnetz den Ausfall behoben hatten.

Betroffen waren 2050 Bürger – in Dackscheid, Eilscheid, Hargarten, Kinzenburg, Lambertsberg, Lascheid und in einigen Straßenzügen von Lichtenborn, Manderscheid, Merlscheid, Pintesfeld, Plütscheid und Waxweiler.

Der Fahrer des Unfallwagens erlitt Prellungen und wurde vom DRK ins Krankenhaus Bitburg gebracht, der Mann am Steuer des Sattelzugs blieb unverletzt. Während der Arbeiten an der Unfallstelle konnte der Verkehr auf der A 60 weiterfließen, die L 33 war kurzzeitig gesperrt.

Den Sachschaden an der Stromleitung schätzt man bei RWE auf etwa 80 000 Euro, bei den beiden Lastwagen rechnet die Polizei mit insgesamt etwa 20 000 Euro. Im Einsatz waren neben Polizei und DRK die Autobahnmeisterei Prüm und die Feuerwehren aus Feuerscheid, Prüm und Niederprüm.

Quelle: www.volksfreund.de

11.09.2018 - Vier Verletzte nach Unfall auf der B 51 bei Bitburg

 

Bitburg. Bei einem Unfall sind am Dienstagvormittag auf der B 51 bei Bitburg vier Menschen teils schwer verletzt worden. Zwei Autos und ein Wohnmobil waren in den Unfall verwickelt.

Nach Angaben der Polizei Bitburg kam es gegen 10 Uhr auf der Bundesstraße zwischen den Anschlussstellen Bitburg-Nord und L 32/Pützhöhe zu dem Unfall. Der Fahrer eines BMW war in Richtung A 60 unterwegs und geriet aus bisher unbekannter Ursache in den Gegenverkehr. Dort kollidierte der BMW mit einem belgischen VW Golf. Durch die Wucht der Kollision wurde der BMW herumgeschleudert und stieß mit einem in Richtung Trier fahrenden Wohnmobil zusammen. Die beiden Autofahrer befanden sich allein in ihren Fahrzeugen und wurden schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Die beiden Insassen des Wohnmobils erlitten leichte Verletzungen. Alle wurden in Krankenhäuser gebracht. 

Einer der Autofahrer musste von der Feuerwehr aus seinem Fahrzeug gerettet werden. Zur genauen Klärung des Unfallherganges wurde ein Gutachter eingeschaltet. Die B 51 blieb bis zum Nachmittag in beide Richtungen gesperrt, ist aber nun wieder passierbar. Derzeit finden noch Aufräum- und Reinigungsarbeiten statt. Durch die Straßenmeisterei wurde eine örtliche Umleitung eingerichtet. Neben der Straßenmeisterei waren zahlreiche Feuerwehrkräfte und Angehörige des DRK, sowie ein luxemburgischer Rettungshubschrauber und die Polizei Bitburg im Einsatz.

Quelle: www.volksfreund.de

 

28.08.2018 - Schlauch von Heizöllaster in Bitburg geplatzt

Bitburg. Zu einem Einsatz musste am Dienstagmittag gegen 14.15 Uhr die Feuerwehr in Bitburg zum Ostring ausrücken. Aus noch ungeklärter Ursache war an einem Heizöllaster der Schlauch geplatzt. Dadurch liefen einige Liter auf die Straße und in die Kanalisation.

Die Feuerwehr Bitburg hatte die Lage schnell unter Kontrolle. Das Öl wurde mit Bindemittel aufgenommen und entsorgt. Verletzt wurde niemand. Neben der Feuerwehr war auch die Polizei Bitburg im Einsatz.

Quelle: www.volksfreund.de