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Termine

Keine Termine

Feuerwehr Bitburg

10.03.2019 - Sturm deckt Dächer ab und weht Bäume um - Viele Haushalte ohne Strom

Bitburg. Stürmische Böen zogen am Sonntagmittag über die Region Trier. Etliche Straßen waren durch umgestürzte Bäume blockiert, Dächer wurden abgedeckt. In vielen Orten fiel am Mittag der Strom aus. Rund 12500 Menschen waren betroffen. 

„Seit 12.45 Uhr gibt es etliche Einsätze im gesamten Bereich des Polizeipräsidiums Trier“, sagte am Mittag der Polizeiführer vom Dienst in Trier. Es gebe viele Gefahrenstellen auf Hauptverkehrswegen, bisher aber keine Personenschäden und größeren Sachschäden. So stürzten am Mittag Bäume auf die A 1 zwischen Autobahnkreuz Wittlich und Wittlich-Mitte sowie zwischen Mehren und Hasborn. Auch auf der A 602 in Höhe Ruwer stürzte ein Baum auf die Straße. Zudem gab es an der A 602 an der Autobahnabfahrt Trier eine kurzzeitige Sperrung wegen eines umgestürzten Werbeplakats. Umgestürzte Bäume gab es nicht nur in der Parkstraße in Trier-Nord und im Trierer Weißhauswald am Ziegengehege, sondern ebenfalls auf etlichen Bundes- und Kreisstraßen, so etwa zwischen Zemmer-Rodt und Quint, bei Freudenburg, Kollesleuken und zwischen Karl und Großlittgen. Auch umgestürzte Schilder machten den Autofahrern zu schaffen. In der Zurmaiener Straße in Trier drohte am Mittag ein Bauzaun auf die Fahrbahn zu stürzen, die Feuerwehr sicherte den Zaun ab. Bis zum Abend gab es nach Angaben von Ernst Mettlach, Pressesprecher der Stadtverwaltung, im Stadtgebiet Trier etwa 40 sturmbedingte Einsätze. Die Berufsfeuerwehr und sechs freiwillige Wehren sind mit etwa 90 Kräften im Einsatz. Auch die Leitstelle in Trier wurde personell verstärkt. In der Maarstraße stürzte ein Kamin in ein Haus, dort wurde der Kamin abgebaut. In der Brotstraße musste ebenfalls ein einsturzgefährdeter Kamin abgebaut werden.

Der Höhenrettungstrupp der Feuerwehr Beurig sicherte in Saarburg die Baustelle an der Verbandsgemeindeverwaltung. Dort hatten sich Teile der Baustellenabdeckung gelöst. Bei teils extremen Windböen befestigten die Höhenretter die Plane. Gegen 14 Uhr schleuderte eine heftige Sturmböe ein massives Pavillion-Zelt von der Terrasse des Hotels "Saarburger Hof" am Fruchtmarkt über 20 Meter weit quer über die Graf-Siegfried-Straße in das große Schaufenster der Marktapotheke. Josef Reinert von der zuständigen Versicherung sagte: „Wir können von Glück reden, dass der schwere Pavillion keine Menschen oder Fahrzeuge auf Straße oder Gehweg getroffen hat.“ Polizei und Feuerwehr sicherten die Unfallstelle. Am Mittag kam es in Taben Rodt zu einem Feuerwehreinsatz. Ein großes Kaminblech drohte sich vom Dach zu lösen. Die Feuerwehren aus Taben-Rodt, Freudenburg und Saarburg sicherten die Einsatzstelle ab und entfernten das gefährdete Blech. Zu weiteren Schäden kam es nicht. Am Abend blockierte ein Baum die Bahnstrecke zwischen Perl und Trier. In Wittlich-Neuerburg soll ein Baum auf ein Haus gestürzt sein, verletzt wurde offenbar niemand. Bei Igel streifte ein umstürzender Baum ein vorbeifahrendes Auto. Der Fahrer kam mit dem Schrecken davon.

In Bitburg war der Wind so heftig, dass einige Teile des Dachs der Stadthalle abgedeckt wurden, der Bereich wurde weiträumig abgesperrt. Eine Veranstaltung in der Stadthalle wurde abgesagt. In Bauler soll ein Scheunendach abgedeckt worden sein.

Der Strom fiel am Mittag in mehreren Orten aus, so etwa in Kyllburg und Neidenbach, in Sefferweich, Möhn und Welschbillig, Kordel, Newel, Ralingen, Aach und Zemmer sowie Vierherrenborn, Baldrigen, Hentern, Lampaden, Paschel, Schömerich und Zerf, Gusterath, Pluwig, Ollmuth und Schweich. 12500 Menschen sind nach Angaben der Kreisverwaltung Trier-Saarburg betroffen. Laut der Einsatzzentrale des Landkreises Trier-Saarburg soll der Höhepunkt der Sturmböen zwischen 15 und etwa 17 Uhr erreicht sein. Danach soll es voraussichtlich etwas ruhiger werden. Der Deutsche Wetterdienst warnte am Sonntag bis etwa 20 Uhr vor orkanartigen Böen um 110 km/h, in exponierten Lagen bis 120 km/h.

Quelle: www.volksfreund.de

27.02.2019 - Putz- und Mauerstücke stürzen von Gebäude in Bitburger Innenstadt

Bitburg. Von einem Haus in Bitburg sind am Mittwochabend mehrere Gebäudeteile herabgefallen. Die Polizei musste den Bereich absperren, damit niemand verletzt wird.

Mehrere Gebäudeteile sind am am Mittwoch, 27. Februar, gegen 19 Uhr in der Josef-Niederprüm-Straße in Bitburg von einem Haus herabgefallen. Die Polizei Bitburg musste verhindern, dass Menschen verletzt wurden. An einem Anwesen lösten sich mehrere größere Mauer- beziehungsweise Putzstücke und fielen zwischen die dort geparkten Fahrzeuge zu Boden. Die Polizei sperrte die Gefahrenstelle umgehend für den Personen- und Fahrzeugverkehr. Die Halter der Autos, die im Gefahrenbereich parkten, konnten kontaktiert werden. Sie fuhren ihre Fahrzeuge weg, sodass keine Personen verletzt wurden.

Im Einsatz waren das Ordnungsamt und der Bauhof der Stadt Bitburg, sowie die Feuerwehr und die Polizei Bitburg.

Quelle: www.volksfreund.de

20.12.2018 - Kollision auf der L9 bei Bitburg: Ein Schwerverletzter, 30.000 Euro Schaden und Vollsperrung

Bitburg. Ein Autofahrer ist bei einem Zusammenstoß mit einem LKW auf der L 9 bei Bitburg schwer verletzt worden. Die Strecke blieb während der Aufräumarbeiten für zwei Stunden gesperrt.

Ein Skoda und ein Sattelschlepper sind am Donnerstag gegen 8.30 Uhr auf der Landesstraße 9 an der Kreuzung zur B 50 bei Bitburg zusammenstoßen. Der Autofahrer zog sich bei dem Unfall so schwere Verletzungen zu, dass er nach der notärztlichen Versorgung in ein Krankenhaus gebracht werden musste.

Nach Polizeiangaben brach der Hänger des Sattelzuges beim Abbremsen in einer Kurve aus und geriet auf die Gegenfahrbahn. Dort kollidierte ein in Richtung Rittersdorf fahrender Skoda frontal mit dem Anhänger. Der Anhänger des Sattelschleppers rutschte in den Graben und verkeilte sich mit dem Zugfahrzeug.

Bei der Unfallaufnahme stellte die Polizei fest, dass der LKW-Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis hatte. Da bei dem Zusammenstoß Betriebsstoffe ausgelaufen waren, wurden mehrere Kubikmeter Erdreich abgetragen. Die Fahrbahn war für zwei Stunden voll gesperrt.

Das Auto wurde bei dem Aufprall total beschädigt. Es entstand nach Polizeiangaben ein Sachschaden in Höhe von ca. 30.000 Euro. Im Einsatz waren neben der Feuerwehr ein Notarzt, das DRK und die Polizei Bitburg mit mehreren Beamten zur Klärung der Unfallursache.

Quelle: www.volksfreund.de

 

09.01.2019 - Polizei findet vermissten Mann in Bitburg

Bitburg. Ein 86 Jahre alter Mann verlässt um 2 Uhr nachts sein Haus in Bitburg. Die ganze Nacht und den folgenden Mittag suchen Einsatzkräfte mit einem Großaufgebot nach dem Vermissten. Und finden ihn schließlich lebend.

Als eine Bitburgerin um zwei Uhr nachts aufwacht, ist ihr Mann nicht mehr da. Nur in Schlafanzug und Hausschuhen hat der 86-Jährige die Wohnung des Paares in der Nordstadt verlassen. Drei Grad zeigt das Thermometer zu dieser Zeit. Mit dem Anruf der Frau bei der Polizei  beginnt eine großangelegte Suche, die bis in den Mittwochnachmittag dauern wird.

Nachts durchsuchen Einsatzkräfte den Waisenhauspark und die Umgebung der Kölner Straße. Ein Hubschrauber kreist über dem Norden der Stadt, eine Drohne schwebt durch die Gassen. „Er kann nicht kilometerweit gelaufen sein“, sagt Christian Hamm, Leiter der Inspektion Bitburg am frühen Morgen. Immerhin hatten die Spürhunde die Fährte des Mannes in der Nähe aufgenommen, nicht weit von der Wohnung des Ehepaars entfernt.Auch im nahen Königswäldchen ist eine Hundestaffel unterwegs. Per Lautsprecher erbitten die Sucher Hilfe der Bürger. Trotzdem werden die Rettungskräfte nicht fündig.  Auch auf dem Videomaterial, das die Überwachungskamera der Tankstelle in der Kölner Straße aufgezeichnet hat, ist der 86-Jährige nicht zu sehen.

Also weiten die Einsatzkräfte die Suche aus. Hilfe bekommt die Polizei seit 2 Uhr vom städtischen Ordnungsamt, von der Bitburger Feuerwehr und Löschtruppen aus dem Umland sowie vom Roten Kreuz und dem Technischen Hilfswerk. Sogar aus Luxemburg rücken Suchtrupps an. Mehr als 50 Rettungskräfte sind nachts, morgens und mittags in und um die Stadt unterwegs. Der Hubschrauber der Landespolizei zieht gegen 9 Uhr wieder Kreise. Streifen suchen umliegende Häuser und Straßenzüge ab. Freunde, Verwandte und Bekannte des Mannes werden angerufen und Plätze abgefahren, die dem 86-Jährigen etwas bedeuten: etwa das Stadion, das Elternhaus, der Friedhof. Über Twitter hält die Polizei die Öffentlichkeit auf dem Laufenden. Doch der entscheidende Hinweis geht nicht ein.

Und die Zeit rennt. „Bei dieser Witterung kann es für den 86-Jährigen  sehr gefährlich werden“, sagt Polizeichef Hamm um 9.30 Uhr: „zumindest dann, wenn er sich seit Stunden nur draußen aufhält.“ Außerdem geht Hamm davon aus, dass der Mann sich „in einem Zustand der Verwirrung befindet“.  Ansonsten hätte er wohl nicht mitten in der Nacht das Haus verlassen, mutmaßt der Dienststellenleiter. Am Vormittag bleibt Hamm trotzdem „guter Hoffnung, dass er gefunden wird“. Um 12 Uhr ist der Mann zehn Stunden verschwunden. Neue Hinweise gibt es zu diesem Zeitpunkt keine. Den Rettungskräften bleibt also nichts anderes übrig, als die komplette Stadt nochmal zu durchkämmen. „Wir weiten den Radius aus“, sagt Polizeichef Hamm.

Die Suchtrupps unterteilen die Stadt in Sektoren und laufen sie dann in Gruppen „Straßenzug um Straßenzug“ ab. Dabei kommen sie auch wieder am Bitburger Stadion am Ostring vorbei. Zu diesem Sportplatz und dem FC Bitburg hat der Mann einen besonderen Bezug. Das wissen die Rettungskräfte und schauen sich deshalb sorgfältig um. Nahe des Fußballplatzes verlaufen Eisenbahnschienen. Sie wurden vor Jahren stillgelegt. Es ist lange her, dass hier Züge durchgefahren sind. Vielleicht hat sich der 86-Jährige daran erinnert, vielleicht wollte er auch nur zum Sportplatz gehen. Bis dahin aber kommt er nicht. Stattdessen finden die Retter ihn um 12.20 Uhr im Gleisbett liegend. „Bis er dort ankam, muss er lange unterwegs gewesen sein “, sagt Polizeichef Hamm. Noch Minuten zuvor sei er an diesem Ort nicht gewesen, habe eine Zeugin zu Protokoll gegeben. Was auch erklärt, warum der 86-Jährige so „stark unterkühlt“ ist. „Er ist zwar bei Bewusstsein, aber nicht ansprechbar“, sagt Hamm. Nachdem Notärzte ihn versorgen, wird er ins Bitburger Krankenhaus gebracht. „Wir hoffen, dass alles gut geht“, sagt Hamm, der bis zuletzt gehofft habe, den Mann lebend zu finden: „Deswegen haben wir seit heute Nacht nicht nachgegeben, immer weiter gesucht.“ Das Durchhalten und die gute Zusammenarbeit der Rettungskräfte hätten sich nun bezahlt gemacht.

Quelle: www.volksfreund.de

 

24.11.2018 - Auto kippt auf der B51 um

Bitburg. Ein Auto ist am Samstag in der Abfahrt der B51 bei Bitburg ins Schleudern geraten und umgekippt. Glück für den Fahrer: er blieb unverletzt.

Regennasse Fahrbahnen und schmierige Straßenverhältnisse sorgten in den vergangenen Jahren in Bitburg auf der Abfahrt B51 Richtung Saarstraße immer wieder für Verkehrsunfälle.

So auch wieder am Samstagnachmittag gegen 15.30 Uhr: Der Fahrer eines VW Polo kam nach eigenen Angaben beim Passieren der Abfahrt mit seinem Auto aus ungeklärter Ursache ins Schleudern, rammte ein Verkehrsschild und kippte im Anschluss um. Da er sich zunächst nicht aus dem PKW befreien konnte, alarmierten andere Verkehrsteilnehmer die Feuerwehr Bitburg Stadtmitte zur Rettung. Die rasch am Unfallort eintreffende Feuerwehr brauchte bei Ankunft aber nicht weiter einzugreifen. Auch der herbeigeeilte Rettungsdienst konnte den Fahrer nach kurzer Versorgung am Unfallort unverletzt entlassen. An dem PKW entstand wirtschaftlicher Totalschaden. Im Einsatz waren neben DRK, Feuerwehr und Notarzt die Polizei Bitburg.

Quelle: www.volksfreund.de