Feuerwehr Bitburg

11.07.2016 - Autobahnmeisterei findet zwei Tote in verunglücktem Auto an der A60

(Bickendorf) Die Leichen einer 85-jährigen Frau und ihres 82-jährigen Mannes hat die Autobahnmeisterei Prüm am Montagmorgen in einem verunglückten Auto an der A 60 bei Bickendorf (Eifelkreis Bitburg-Prüm) entdeckt.Die Polizei ermittelt.

Ein älteres Ehepaar aus dem Eifelkreis Bitburg-Prüm ist bei einem Verkehrsunfall auf der A60 in der Eifel ums Leben gekommen. Ihr Opel Corsa wurde am Montagmorgen abseits der Autobahn bei Bickendorf (Eifelkreis Bitburg-Prüm) von Mitarbeitern der Autobahnmeisterei entdeckt, wie die Polizei in Bitburg mitteilte. Der 82 Jahre alte Fahrer und seine 85 Jahre alte Frau konnten nur noch tot geborgen werden.

Aus ungeklärter Ursache sei der Fahrer nach rechts von der Autobahn abgekommen, habe eine Leitplanke überfahren und sei eine Böschung hinuntergerollt und gegen einen Wildschutzzaun gefahren. Das Unfallauto lag so neben der Fahrbahn, dass es von anderen Autofahrern nicht gesehen werden konnte. Die Autobahnmeisterei war zu einer regelmäßigen Streckenkontrolle unterwegs, als sie auf das Auto stieß.

Der Verkehrsunfall ereignete sich nach Angaben der Polizei vermutlich bereits am Sonntag gegen 17.40 Uhr, da zu
diesem Zeitpunkt eine Störung an einer Notrufsäule auftrat. Diese Notrufsäule befindet sich im Bereich der Schutzplanke, die von dem Unfallwagen überfahren wurde. Dies könnte zur Störung der dortigen Notrufsäule geführt haben.

Die Polizei sucht Zeugen, die am Sonntag gegen 17.40 Uhr Unfallgeräusche gehört oder sonstige Angaben im Zusammenhang mit dem Unfall machen können - Polizei Bitburg, 06561/96850.

Quelle: www.volksfreund.de

11.07.2016 - Verkehrsunfall mit drei Schwerverletzten bei Oberweis

(Oberweis/Bettingen) Ein schwerer Verkehrsunfall hat sich am Samstagnachmittag auf der L 7 zwischen Oberweis und Bettingen ereignet. Wie die Feuerwehr Oberweis meldet, stießen zwei Fahrzeuge aus noch unbekannten Gründen in einem Kurvenbereich zusammen, dabei wurden drei Personen schwer verletzt.

Die Feuerwehr musste den Fahrer eines Fahrzeugs aus dem stark beschädigten Fahrzeug mittels hydraulischem Rettungsgerät befreien. Im Einsatz waren die Feuerwehren aus Oberweis, Baustert, Bitburg und Wolsfeld, die Polizei Bitburg sowie das DRK mit drei Rettungswagen, Notarzt und Rettungshubschrauber. (red)/Foto: Freiwillige Feuerwehr Oberweis

Quelle: www.volksfreund.de

09.07.2016 - Feuerwerksrakete löst Scheunenbrand in Gilzem aus – 40.000 Euro Schaden

(Gilzem) Am Freitagabend gegen 20.45 Uhr ist es in Gilzem (Eifelkreis Bitburg-Prüm) in einem landwirtschaftlichen Gebäude in der Hauptstraße zu einem Brand gekommen. Laut Polizei entstand ein Sachschaden in Höhe von 40.000 Euro. Verletzt wurde niemand.

Nach ersten Informationen von Zeugen hatte ein Mann aus bislang unbekannten Gründen von der gegenüberliegenden Straßenseite aus Feuerwerksraketen gezündet. Eine Rakete verirrte sich dabei offenbar im Dach des Gebäudes und löste so das Feuer aus. In kürzester Zeit stand der komplette Dachstuhl in Flammen.

Im Einsatz waren mehr als 80 Feuerwehrleute aus Gilzem, Eisenach, Irrel und Meckel. Ausgelöst wurde das Feuer vermutlich durch eine Silvesterrakete, die auf das Dach der Scheune geworfen wurde.

Quelle: www.volksfreund.de

 

10.07.2016 - Brand vernichtet Hühnerfarm in Gilzem - 2000 Tiere fallen Flammen zum Opfer - 500.000 Euro Schaden

- Zweiter Großeinsatz für Feuerwehren am Wochenende

(Gilzem) In Gilzem (Eifelkreis Bitburg-Prüm) ist am Sonntagmittag ein Hühnerstall abgebrannt. Für die umliegenden Feuerwehren wurde Großalarm ausgelöst. Bereits am Freitag hatte es in Gilzem gebrannt, nachdem ein Feuerwerkskörper in einer Scheune landete.

Der Himmel über der Südeifel ist wolkenlos. In Gilzem (Eifelkreis Bitburg-Prüm) ist die Beschaulichkeit dieses Sommertags gestern allerdings um kurz vor 13 Uhr zu Ende. Dunkle, fast schwarze Rauchwolken steigen hoch und weithin sichtbar ins Himmelblau.

Wie die Polizei wenig später bestätigt, brennt es auf einer Hühnerfarm, auf der insgesamt 4500 Tiere täglich Eier legen. Gegen 12.50 Uhr sei der Notruf eingegangen, dass ein Brand in einem landwirtschaftlichen Betrieb ausgebrochen sei. Für mehrere Feuerwehren aus der Umgebung wird Großalarm ausgelöst. Die Rauchsäule ist schon kilometerweit zu sehen.

150 Einsatzkräfte rücken am Sonntag aus den umliegenden Orten und aus Luxemburg an, um den Brand zu bekämpfen. Der Hühnerstall ist trotz des schnellen Eingreifens der Wehren nicht mehr zu retten.

Der Besitzer der Hühnerfarm wird mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung in ein Trierer Krankenhaus gebracht.

Erschwert werden die Löscharbeiten durch Gasflaschen, die im Stall gelagert wurden. Eine davon explodiert in den Flammen. Gegen 15.30 Uhr sind die meisten Löscharbeiten abgeschlossen.

Im Einsatz waren viele Wehren aus den Verbandsgemeinden Südeifel und Bitburger Land, der Stadt Bitburg, aus Welschbillig und Echternach mit rund 150 Einsatzkräften.

Die Brandursache steht noch nicht fest, die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Nach Angaben der Polizei Bitburg ist das Feuer nach derzeitigen Erkenntnissen im Bereich einer Sortieranlage für Eier ausgebrochen, die ebenfalls zerstört wurde. Sie schätzt den Schaden auf 500 000 Euro.

Bereits am Freitagabend war es in einem landwirtschaftlichen Gebäude in Gilzem zu einem Brand gekommen. Ursache war offenbar eine Feuerwerksrakete, die im Dachstuhl des Gebäudes gelandet war. Auch wenn die Ermittlungen noch laufen: "Bislang besteht absolut kein erkennbarer Zusammenhang", sagt Wolfgang Zenner von der Polizei Bitburg.

Quelle: www.volksfreund.de

21.06.2016 - Großeinsatz für Feuerwehr: Lagerhalle eines Bitburger Entsorgungsbetriebs in Flammen

(Bitburg) In einer Lagerhalle des Abfallunternehmens Remondis auf dem Bitburger Flugplatz sind am Dienstagabend etwa 600 Kubikmeter Altpapier in Flammen aufgegangen. 100 Rettungskräfte waren im Einsatz. Die Brandursache ist bislang noch völlig unklar.

„Es ist keinem etwas passiert“, sagt Wehrleiter Manfred Burbach. „Es war nur Müll. Jede Menge Müll.“ Altpapier, um genau zu sein: Das hat am Dienstagabend in einer Lagerhalle der Firma Remondis auf dem Bitburger Flugplatz Feuer gefangen – die Ursache für den Großbrand ist bislang noch nicht bekannt.

Gegen 21.45 Uhr, sagt Kreis-Feuerwehrinspekteur Jürgen Larisch, seien die Rettungskräfte alarmiert worden – vom Sicherheitsdienst des Unternehmens, dem der Brand aufgefallen war. Kurz darauf trafen die Wehren ein, da stand der Müll allerdings bereits in Flammen.

In der Halle werde Papier aus der kommunalen Sammlung – sprich: blaue Tonne – umgeschlagen und verladen, sagt Andrea Heinze von der Firma Remondis. Zum Zeitpunkt des Brandes hätten sich keine weiteren Mitarbeiter auf dem Gelände befunden.

Insgesamt eilten dann 100 Kräfte zum Unglücksort – das Technische Hilfswerk Bitburg, die Wehren aus Bitburg, Newel und Speicher, und aus Waxweiler war außerdem der Gefahrstoffzug mit einem Messwagen an Ort und Stelle: „Die haben die Brandgase gemessen, um festzustellen ob davon irgendwelche Gefahren ausgehen“, sagt Larisch. Ergebnis: keine Bedrohung.

Die THW-Helfer verteilten zunächst mit Radladern die brennenden Papierstapel, damit die Flammen leichter zu löschen waren. Wehrleiter Manfred Burbach: „Wir haben bis etwa halb vier Uhr morgens gearbeitet.“ Auch Stadtbürgermeister Joachim Kandels war zur Unglücksstelle geeilt, ebenso wie Erich Grün, der Leiter des Ordnungsamts, und Mitarbeiter der Abwasserbehörde der Stadtwerke: weil Löschschaum eingesetzt wurde, sagt Larisch, und weil kontaminiertes Löschwasser auf dem Gelände aufgefangen wurde. Es wurde anschließend von einer Fachfirma aufgesaugt und entsorgt, „damit das nicht irgendwo in den Kanal und in die Natur läuft“, sagt Larisch. Im Einsatz waren außerdem das SEG, das DRK und die Polizei Bitburg.

Nun laufen die Ermittlungen. Hinweise auf Brandstiftung lägen laut Polizei bislang nicht vor. Wie Wolfgang Zenner von der Polizei Bitburg sagt, hätten Hitze und Rauch noch recht gut abziehen können, da die Halle nur teils geschlossen und teils nach einer Seite hin offen sei.

Wie Andrea Heinze von der Firma Remondis mitteilt, habe die Halle „keinen größeren Schaden genommen“ und könne künftig weiter genutzt werden. Beziffern könne das Unternehmen, das nach eigenen Angaben am Standort Bitburg etwa 55 Mitarbeiter beschäftigt, die Schadenshöhe aktuell nicht. Zuletzt hatte es 2011 bei Remondis gebrannt – auf demselben Werkgelände, in einer anderen Halle: Dort hatte geschreddertes Holz Feuer gefangen. Nach Angaben des Unternehmens betrug der Schaden damals rund 250 Euro.

Quelle: www.volksfreund.de