Feuerwehr Bitburg

07.10.2017 - 100 Retter proben den Ernstfall

(Bitburg) Rauch über dem Haus der Jugend. Menschen schreien nach Hilfe. Feuerwehrleute rücken an, Rotes Kreuz und THW folgen. Es ist Jahresabschlussübung in Bitburg.

Bitburg Die Sirenen heulen auf. Einsatzwagen nach Einsatzwagen rückt aus. Dichter Rauch quillt aus dem Haus der Jugend in Bitburg. Menschen schreien um Hilfe. Keine Sorge: Niemandem ist etwas passiert. Die Feuerwehr Bitburg übt den Ernstfall.

Das Szenario: Großbrand mit vermissten Menschen. Wehrleiter Manfred Burbach hebt das Megafon und klärt die zahlreichen Zuschauer auf: "Wir wollen sehr nahe an der Realität üben. Die Einsatzkräfte müssen sich wie im Ernstfall erst einen Überblick über die Lage verschaffen." Wenige Minuten nach der Alarmierung treffen die ersten Einsatzkräfte vor Ort ein. Wehrleute springen aus Fahrzeugen. Jetzt gilt es, keine Zeit zu verlieren. Es wird gesprochen, die Lage sondiert. Was ist passiert, wie geht man vor? Die Leitung gibt Kommandos. Es geht los.
Die Drehleiter reicht inzwischen an die offenen Fenster des Hauses. Wehrleute bergen "Verletzte" und sorgen dafür, dass sie von den Rettungskräften vom Roten Kreuz behandelt werden können. DRK-Organisationsleiter Heiner Weides achtet darauf, dass alle richtig registriert und versorgt werden. Der Notarzt entscheidet, wer weiter versorgt werden muss. In der Zwischenzeit haben weitere Helfer ein Zelt aufgebaut und mit Liegen ausgestattet. Beeindruckend, was in so kurzer Zeit möglich ist. Nach rund eineinhalb Stunden ist die Übung zu Ende.

Einsatzleiter Burbach beobachtet die Abläufe: . "Wir wollen uns ja ständig verbessern, aus Fehlern lernen. Es kann nicht immer alles perfekt ablaufen, aber die Jungs machen heute schon einen richtig guten Job." Im Nachgang zur Übung, an der sich knapp 100 Rettungskräfte der Bitburger Feuerwehr, DRK und THW beteiligen, werden die Erfahrungen ausführlich besprochen. Erstes Fazit: Feuerwehr, DRK und THW haben einmal mehr bewiesen, dass sie eine eingespielte Mannschaft sind, die im Ernstfall in der Lage ist, auch bei einem Großbrand mit eingeschlossenen und verletzten Menschen schnell und sicher zu reagieren. Gemeinsam wird am Abend eine Gulaschsuppe gegessen und ein Bier getrunken. Auch, wenn es nur eine Übung war: Für die Einsatzkräfte war es anstrengend. Sie haben alles gegeben - so wie im Ernstfall.

Quelle: www.volksfreund.de

22.09.2017 - Motorradfahrer bei Zusammenstoß mit PKW in der Bitburger Innenstadt schwer verletzt.

(Bitburg) Auf einer Kreuzung in Bitburg ist am frühen Morgen ein Motorradfahrer schwer verletzt worden. Die Fahrerin eines Lieferwagens hatte den Mann übersehen, die Fahrzeuge kollidierten.

Die Fahrerin eines Lieferwagens hat am frühen Freitagmorgen kurz nach 8 Uhr beim Abbiegen vom Südring in die Mötscher Straße einen aus der Stadtmitte kommenden Motorradfahrer übersehen. Die beiden Fahrzeuge prallten im Kreuzungsbereich mit voller Wucht zusammen.

Der Motorradfahrer stürzte nach Polizeiangaben hierbei so heftig, dass er unter der schweren Maschine eingeklemmt wurde. Aufgrund mehrerer Frakturen musste der schwer verletzte Motorradfahrer an Ort und Stelle zunächst narkotisiert werden, damit die Feuerwehr ihn bergen konnten. Er wurde im Anschluss umgehend in ein Krankenhaus eingeliefert. An dem Lieferwagen und Motorrad entstand Sachschaden in bis dato unbekannter Höhe.

Die Straße musste während der Rettungsarbeiten und der Unfallaufnahme im Bereich der Unfallstelle für etwa eine Stunde gesperrt werden. Der Verkehr wurde über den Südring umgeleitet.

Im Einsatz waren das DRK Bitburg, ein Notarzt un d die Feuerwehr mit insgesamt 15 Einsatzkräften.

Quelle: www.volksfreund.de

08.09.2017 - Großeinsatz mit glimpflichem Ausgang

(Bitburg) Etwa 50 Feuerwehrleute sind am Freitagabend bei einem Brand im Bitburger Rewe-Center im Einsatz.

Sirenen heulen am Freitagabend in Bitburg. Feuerwehr- und Rettungsfahrzeuge rasen zum Rewe-Center in der Saarstraße (ehemals Toom). Dort ist der Elektrokasten einer Kühltheke in Brand geraten. Wehrleiter Manfred Burbach und seine Kollegen finden einen geräumten Einsatzort vor: Mitarbeiter des Marktes haben sich noch vor Eintreffen der Feuerwehr um die Evakuierung von Kunden und Kollegen gekümmert. Die Feuerwehr bringt die Flammen rasch unter Kontrolle und verhindert eine weitere Ausdehnung des Brandes. Allerdings ist der Markt stark verraucht. Bis gegen 22 Uhr saugen Manfred Burbach und seine Kollegen den Rauch komplett aus dem Verkaufsraum ab. Im Einsatz sind 47 Feuerwehrkräfte und mehrere Rettungswagen des DRK, ein Notarzt und die Polizei Bitburg. Vier Menschen werden laut Feuerwehr mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Derzeit wird mit Hochdruck daran gearbeitet, die Schäden zu beseitigen. Der Markt hat am Montag geschlossen, der Getränkemarkt hat allerdings bis 18 Uhr geöffnet. Die Schadenshöhe ist noch nicht bekannt. Vonseiten der Polizei gibt es derzeit keine Mitteilungen über den Vorfall.

Quelle: www.volksfreund.de

16.09.2017 - Flammen wüten mitten in Neidenbach

(Neidenbach) 100 Feuerwehrleute bekämpfen zwei Stunden Großbrand in dicht bebauter Ortsmitte. Es entsteht großer Sachschaden.

Großeinsatz in Neidenbach: Mehr als 100 Feuerwehrkräfte aus dem Eifelkreis Bitburg-Prüm haben am Samstagnachmittag einen Hausbrand in der Ortsmitte von Neidenbach bekämpft. Verletzt wurde niemand. Die Einsatzkräfte hatten dank ihres raschen und beherzten Einsatzes nach rund zwei Stunden den Brand in der dicht bebauten Ortsmitte unter Kontrolle, ein Übergreifen der Flamen auf zwei weitere Gebäude aber hatten sie nicht verhindern können. Laut Polizei entstand ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Euro.

Diesen Samstagnachmittag im September werden weder die Bewohner des knapp 900-Seelen-Dorfs Neidenbach noch die mehr als 100 Einsatzkräfte von 16 Wehren unter Leitung von Einsatzleiter Willi Schlöder so schnell vergessen. Gegen 13 Uhr bemerkte ein Passant, dass in dem Anwesen in der Burgstraße offenbar eine Landmaschine in einer an das Gebäude angrenzenden Scheune in Brand geraten war. Der Passant klingelte und informierte die Bewohner, die sich sofort aus dem Haus retteten. Als die ersten Einsatzkräfte kurz nach 13 Uhr eintrafen, hatten sich die Flammen bereits bis zum Dachstuhl durchgefressen. Einsatzleiter Schlöder alarmierte umgehend weitere Wehren nach Neidenbach, darunter Trupps mit Drehleiter und eines Tankfahrzeugs der Feuerwehr Bitburg.

Dennoch war der Brand so schnell nicht unter Kontrolle zu bringen, da das Anwesen verbaut ist und die Trupps von hinten schlecht an das Gebäude herankamen. Zudem bestand die Gefahr, dass sich das Feuer über den Dachstuhl auf weitere Gebäude ausbreitet. Insbesondere eine angrenzende Gaststätte war in Gefahr.

"Wir müssen alles tun, um ein Übergreifen auf die Gaststätte zu verhindern", gab Kreisfeuerwehrinspekteur (KFI) Jürgen Larisch die wichtigste Devise des Einsatzes vor. Nach und nach wurden immer mehr Feuerwehren nach Neidenbach alarmiert. Unter anderem rückte die Feuerwehr Prüm mit einer weiteren Drehleiter an, um von der Seite der Gaststätte aus den Dachstuhlbrand zu bekämpfen. Die Wehrleute waren pausenlos an mehreren Stellen gleichzeitig im Einsatz. Zusätzlichen Druck bereiteten dem Kreisfeuerwehrinspekteur dann noch zwei weitere Einsätze, die sich parallel ereigneten und dringend in Neidenbach benötigte Kräfte banden: In Steinborn war es ebenfalls zu einem Brand gekommen, und auf der B 50 ereignete sich ein schwerer Verkehrsunfall, der auch dort die Feuerwehr auf den Plan rief.

Nach knapp zwei Stunden anstrengenden Löscharbeiten war dann aber klar, dass ein angrenzendes Wohngebäude und auch die Gaststätte von dem Dachstuhlbrand erfasst worden waren. "Die Temperatur im Bereich des Saales der Gaststätte liegt inzwischen bei etwa 100 Grad Celsius, und es ist ein Knistern wahrzunehmen", sagte der KFI. Umgehend konzentrierten sich die Rettungskräfte auf diesen Abschnitt. Letztlich gelang es ihnen, den Brand unter Kontrolle zu bringen und ein weiteres Übergreifen zu verhindern. Neben den Wehren waren der Rettungsdienst, die Polizei Bitburg und Beamte der Kriminalinspektion Wittlich im Einsatz, die nach der exakten Brandursache forschten.

Quelle: www.volksfreund.de

18.08.2017 - Auffahrunfall auf der B51 bei Bitburg

(Bitburg) Am späten Nachmittag fuhr ein Autofahrer auf der B51 an der Abfahrt Bitburg auf seinen Vordermann auf. Der Verkehr wurde an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

Nach bisherigen Angaben fuhren drei Wagen hintereinander. Als der Vorderste bremste, kam der dritte in der Reihe nicht mehr rechtzeitig zum Stehen. Er fuhr auf seinen Vordermann auf.

Eine Person wurde bei dem Unfall verletzt, sie wird derzeit im Krankenhaus behandelt. Im Einsatz waren die Feuerwehr Bitburg Stadtmitte, das DRK Bitburg, die Polizei und die Straßenmeisterei.

 

Quelle: www.volksfreund.de