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Termine

Feuerwehr Bitburg

30.12.2016 - Wehren löschen Brand in Gindorfer Wohnhaus

(Gindorf/Emmelbaum) Mehr als 80 Feuerwehrleute haben am Freitagabend einen Dachstuhlbrand an einem Wohnhaus in Gindorf gelöscht. Beim Feuer wurde niemand verletzt. Der Schaden am Haus ist jedoch immens.

Der Dachstuhl brennt lichterloh. Meterhohe Flammen schlagen in die Höhe. Dieses Bild bietet sich den Feuerwehrleuten, als sie am Freitag gegen 22.30 Uhr an einem Wohnhaus in Gindorf eintreffen. Umgehend wird die Drehleiter der Feuerwehr Bitburg zur Einsatzstelle nachalarmiert. Rund 80 Feuerwehrkräfte verschiedener Wehren sind nach Angaben der Polizei im Einsatz, zudem weitere Rettungskräfte des DRK.

Der Alarm ist gegen 22.20 Uhr von dem Hausbewohner, der selbst bei der freiwilligen Feuerwehr ist, umgehend nach Entdeckung des Brandes ausgelöst worden. Die Einsatzkräfte aus Gindorf, Badem, Kyllburg und Bitburg haben bei klirrender Kälte den Brand rasch unter Kontrolle und können einen noch größeren Schaden an dem Gebäude und ein Übergreifen auf das direkt angrenzende Wohnhaus verhindern. Der Einsatz dauert bis nach Mitternacht. Die Bewohner des Hauses werden noch während der Löscharbeiten auf Verdacht einer Rauchgasvergiftung untersucht, bleiben aber nach Angaben von Klaus-Peter Dimmer, Wehrleiter der VG Bitburger Land, unverletzt. Doch das Wohnhaus ist vorerst nicht mehr bewohnbar: Neben dem Dach sind mehrere Räume zerstört. Als Brandursache vermutet die Polizei einen Defekt an einem Kachelofen mit Zuglüftung.

Den Schaden schätzt sie auf 50?000 Euro. Mit einem weitaus harmloseren Brand haben es die Wehrleute am Freitag gegen 13.30 Uhr in Emmelbaum bei Neuerburg zu tun. Ein Geräteschuppen steht laut Polizei aus bislang ungeklärter Ursache in Flammen. Feuerwehren aus Emmelbaum und Ammeldingen löschen den Brand. Da sich im Geräteschuppen mehrere Tischlermaschinen befinden, entsteht ein Sachschaden im fünfstelligen Bereich. Erkenntnisse zur Brandursache liegen laut Polizei bisher noch nicht vor. Die Kriminalpolizei habe die Ermittlungen übernommen.

Quelle: www.volksfreund.de

28.12.2016 - Polizei vermutet Brandstiftung: Ehemalige Obdachlosenunterkunft und mehrere Kleidercontainer brennen in Bitburg ab

(Bitburg) Eine ehemalige Obdachlosenunterkunft und mehrere Kleidercontainer haben in der Nacht zum Mittwoch in Bitburg gebrannt. Die Polizei vermutet, dass jemand die Feuer gelegt hat, und geht davon aus, dass zwischen den drei Fällen ein Zusammenhang besteht.

Mitten in der Nacht fällt in der Feuerwache in der Mötscher Straße in Bitburg der Strom aus. Die Bewohner der Wache nehmen Brandgeruch wahr. Zur gleichen Zeit meldet ein Autofahrer einer Polizeistreife ein Feuer. Ein altes, baufälliges Gebäude direkt hinter der Feuerwache steht in Flammen. Die weiße Rauchsäule sei 60 bis 70 Meter hoch und von Weitem sichtbar gewesen, berichtet ein Augenzeuge. 

Die Feuerwehr ist schnell vor Ort.„Wir hätten die Löschfahrzeuge rausschieben können“, sagt einer der Männer, die den Brand gelöscht haben. Verletzt wird niemand, das Haus steht laut Stadt-Pressesprecher Werner Krämer seit Mai 2013 leer. Die Feuerwehr hat den Brand schnell unter Kontrolle, entscheidet aber, das Gebäude abzureißen, „da sie die Brandnester sonst nicht unter Kontrolle bekommen hätte“, sagt Otmar Kaufmann von der Polizei Bitburg. Mitarbeiter des Technischen Hilfswerks (THW) reißen das Haus noch in der Nacht ein.

Die Feuerwehrleute haben den Brand der ehemaligen Obdachlosenunterkunft noch nicht vollständig gelöscht, als sie um 2.25 Uhr schon zum nächsten Feuer gerufen werden. Auf dem Parkplatz des benachbarten Rewe-Markts – nur knapp 200 Meter von der Einsatzstelle entfernt – stehen Kleidercontainer in Flammen. Auch dieser Brand ist schnell gelöscht. Sofort kommt der Verdacht auf, dass ein Feuerteufel unterwegs sein könnte. Die Polizei Bitburg bestätigt am Mittwochmorgen, dass sie in beiden Fällen von Brandstiftung ausgehe. „Die Container in der Mötscher Straße sind nicht miteinander verbunden und trotzdem sind alle ausgebrannt“, sagt Kaufmann. Deshalb gehe die Polizei davon aus, dass der Täter Brandbeschleuniger verwendet habe. In dem ausgebrannten Gebäude sei ebenfalls nichts gewesen, dass sich von selbst hätte entzünden können.

Am Mittwochvormittag um 11 Uhr entdeckt Manfred Burbach, der Leiter der freiwilligen Feuerwehr Bitburg, einen weiteren ausgebrannten Kleidercontainer in der Güterstraße neben der Eisbahn. Einer von drei Containern sei dort ausgebrannt, sagt er. Die Polizei Bitburg vermutet einen Zusammenhang zwischen allen drei Bränden. Die Löscharbeiten bei der ehemaligen Obdachlosenunterkunft dauerten bis etwa 6 Uhr am Mittwochmorgen.

Im Einsatz waren die Feuerwehr Bitburg mit 50 Einsatzkräften aus allen umliegenden Stadtteilen, das THW Bitburg, zwei Rettungsfahrzeuge mit sechs Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes und die Polizei Bitburg.

Die Polizei sucht im Zusammenhang mit den Bränden zwei Männer. Kurz vor dem Brand der ehemaligen Obdachlosenunterkunft haben Zeugen dort einen etwa 1,80 Meter großen Mann mit kräftiger Statur gesehen. Außerdem wird ein 16 bis 25 Jahre alter Mann mit einem schwarzen Rennrad gesucht, der laut Otmar Kaufmann vor einem Streifenwagen geflüchtet sei. Er soll 1,70 bis 1,83 Meter groß sein und eine dunkelgraue Weste mit Kapuze und einen dunkelgrünen Rucksack getragen haben – eventuell mit Tarnmuster. Sein Rennrad soll mit einem auffällig grün leuchtenden Rücklicht ausgestattet sein.

Die Polizei Bitburg bittet um Hinweise unter Telefon 06561/96850.

Extra 

Die ehemalige Unterkunft für Obdachlose ist die zweite in Bitburg, die in diesem Jahr gebrannt hat. Im Oktober war im Keller des Obdachlosenheims in der Mötscher Straße ein Feuer ausgebrochen. Das nun abgebrannte Haus diente nicht mehr als Unterkunft. In Bitburg seien insgesamt 25 Obdachlose in zwei Häusern untergebracht, sagt Pressesprecher Werner Krämer.

Quelle: www.volksfreund.de

 

02.12.2016 - Wohnhaus brennt in Prümzurlay aus: Polizei vermutet Kaminbrand als Ursache - 150 000 Euro Sachschaden

(Prümzurlay) Zwei Frauen sind in der Nacht zum Donnerstag bei einem Feuer in Prümzurlay verletzt worden, eine der beiden schwer. Ihr Haus brannte komplett aus, zwei angrenzende Häuser wurden leicht beschädigt. Der Sachschaden wird auf 150 000 Euro geschätzt. Als Ursache vermutet die Polizei einen Kaminbrand. Die Frauen flüchteten zu ihren Nachbarn.

Prümzurlay. Schreie und Klingeln an der Haustür wecken in der Nacht zum Donnerstag Bewohner der Kapellenstraße in Prümzurlay. Um kurz nach 2 Uhr rufen eine Mutter und ihre 17-jährige Tochter um Hilfe und klingeln bei ihren Nachbarn. Ihr Haus steht in Flammen.

"Wir haben sofort den Notruf gewählt und versucht, die Frau daran zu hindern, nochmal in ihr brennendes Haus zu rennen", erzählt ein Familienvater aus dem Haus gegenüber, der die beiden verletzten Frauen bei sich aufnimmt, bis die Rettungskräfte eintreffen. Die beiden hätten unter Schock gestanden und die Mutter habe mit einem Feuerlöscher nochmal ins Haus gewollt, um Unterlagen zu holen, "aber sie hatte ja keine Chance mehr, aus dem Dachstuhl kamen ja schon Flammen raus".

Mutter erleidet Verbrennungen

Der Nachbar und seine Frau klingeln die Bewohner des Reihenhauses links neben dem brennenden Gebäude aus dem Bett und nehmen das Ehepaar mit seinem Sohn ebenfalls bei sich auf. Das Haus auf der anderen Seite steht leer.

Als die Rettungskräfte eintreffen, werden die beiden unter Schock stehenden Frauen notärztlich versorgt und mit Rauchgasvergiftungen in ein Krankenhaus gebracht. Die 43-jährige Mutter wird später wegen schwerer, aber nicht lebensbedrohlicher Brandverletzungen im Gesicht in eine Spezialklinik in Ludwigshafen gebracht. Sie hatte laut Polizei womöglich noch versucht, das Feuer selbst zu löschen.

Ihre 17-jährige Tochter hat das Krankenhaus bereits wieder verlassen und ist vorerst bei ihrer Großmutter in Luxemburg untergekommen, wie der Einsatzleiter der Feuerwehr, Dietmar Fandel, berichtet. "Das Haus ist komplett abgebrannt", sagt der stellvertretende Wehrleiter Südeifel.

Die winterlichen Temperaturen erschweren die Löscharbeiten: Das ablaufende Wasser gefriert auf der Straße, der Landesbetrieb Mobilität muss mit einem Streufahrzeug anrücken. "Die haben schnell reagiert und mit Eimern die ganze Straße gestreut", erzählt ein Anwohner. Auch die Zwischendecken des alten Hauses, in denen Stroh verarbeitet gewesen sei, hätten das Löschen erschwert.

Die Einsatzkräfte legen eine mehrere hundert Meter lange Wasserleitung von der Prüm zur Einsatzstelle, um den Brand in den Griff zu bekommen. Am frühen Morgen sind die Flammen unter Kontrolle.

Am Donnerstagnachmittag ist die Feuerwehr immer noch vor Ort und löscht einzelne Brandnester, wie die Polizei mitteilt. Etwa 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus den umliegenden Ortschaften sowie der Rettungsdienst und die Polizei Bitburg waren im Einsatz.

Nachbarhäuser leicht beschädigt

Um 10 Uhr morgens darf das aus dem angrenzenden Gebäude evakuierte Ehepaar mit seinem Sohn wieder zurück in sein Haus, berichtet der Nachbar, der alle Betroffenen aufgenommen hatte. Dieses und das auf der anderen Seite angrenzende Haus seien durch die Hitze leicht beschädigt worden, teilt die Polizei Bitburg mit.

Das ausgebrannte Gebäude sei nicht mehr bewohnbar. Es bestehe die Gefahr, dass Teile des Daches und der Decken einstürzten. Nach ersten Erkenntnissen geht die Polizei davon aus, dass ein Kaminbrand, der auf das Dachgebälk übergegriffen hat, die Ursache für den Wohnhausbrand sein könnte.
Der Sachschaden wird auf etwa 150 000 Euro geschätzt.

Quelle: www.volksfreund.de



 

 

21.12.2016 - Baggerfahrer reißt Gasleitung in der Bitburger Denkmalstraße auf: Feuerwehr evakuiert Wohnhäuser und Geschäfte

(Bitburg) Ein Baggerfahrer hat am Mittwochnachmittag in der Bitburger Denkmalstraße eine Gasleitung beschädigt und damit einen Großalarm ausgelöst. Mehr als 50 Einsatzkräfte rückten an, um die Denkmalstraße und Umgebung abzusperren und zu räumen.

„Plötzlich zischte es“, sagt ein Bauarbeiter, der am Mittwochnachmittag mit Kollegen dabei war, in der Bitburger Denkmalstraße einen Kanal auszuheben. „Es hat sofort nach Gas gerochen. Unser Baggerfahrer hat eine Leitung aufgerissen. In den Plänen war die nur grob eingezeichnet.“ Solch ein Malheur passiere recht häufig, meint der Bauarbeiter. „Ich habe das Leck selbst provisorisch gestopft, indem ich den Stiel einer Schaufel reingepresst habe. Dann habe ich die Stadtwerke angerufen“, sagt er weiter. Eine echte Gefahr habe an der Baustelle unterhalb des Pferdemarktes seiner Meinung nach zu keiner Zeit bestanden.

30 Menschen evakuiert

Die 50 Einsatzkräfte der Feuerwehr, der Polizei, des Technischem Hilfswerks sowie des Deutschen Roten Kreuzes, die um 15.25 Uhr wegen eben diesem Gasalarm in die Denkmalstraße ausrücken mussten, sehen das anders. „Gas ist explosiv. Je nach Wetterlage, wenn es stickig ist, kann das schnell mal anders ausgehen“, sagt Wehrleiter Manfred Burbach, der als Einsatzleiter die 45 Feuerwehrleute der Löschzüge Bitburg, Mötsch, Masholder und Stahl koordiniert hat.

Burbach: „Wir haben etwa 30 Leute aus Wohnhäusern und Geschäften in der Umgebung evakuiert.“ Da das St.-Willibrord-Gymnasium außerhalb der 50-Meter-Zone gelegen habe, sei die Schule nicht geräumt worden. Der Unterricht sei eh beendet gewesen, sagt Burbach, im Schulgebäude hätten sich nur noch wenige Schüler einer Musik-AG befunden.

Doch die Metzgerei, Bäckerei und auch der Friseursalon in der Nähe der Baustelle wurden komplett evakuiert, ebenso wie zehn Wohnhäuser. Vier Beamte der Polizeiinspektion Bitburg sperrten die Denkmalstraße oben an der Einmündung der Erdorfer Straße ab. Die Feuerwehr machte die Straße von unten her, ab dem Parkhaus Annenhof, dicht. Auch die Seitengassen wurden mit Flatterband abgeriegelt. Weder Fußgänger noch Autofahrer konnten die Gefahrenzone passieren.

Kurz nach 16 Uhr hatten Mitarbeiter der Stadtwerke Trier die Gasleitung dann fachmännisch abgeklemmt. Die Feuerwehr checkte mit Gasmessgeräten noch die Räume der umliegenden Gebäude. Gegen 16.30 Uhr war der Einsatz beendet. Die Einsatzkräfte rückten ab und die Denkmalstraße wurde wieder für den verkehr freigegeben. Zurück blieben SWT-Mitarbeiter, welche die armdicke Gasleitung, die der Baggerfahrer durchtrennt hatte, flicken mussten. Gefahr besteht, nachdem das Leck gefunden und gesichert wurde, nicht mehr. Die kurzfristige Evakuierung der Häuser im direkten Umkreis der Schadensstelle war eine reine Vorsichtsmaßnahme.

Extra: Fehlalarm
2016 gab es in der Bitburger Innenstadt zwei Großeinsätze wegen Gasgeruchs. Am Samstag, 22. Oktober, wurden die Einsatzkräfte in die Bitburger Hauptstraße gerufen. Anwohner hatten einen massiven Gasgeruch im Keller eines Restaurants wahrgenommen. Am Freitag, 11. November, meldeten Anwohner der Josef-Niederprüm-Straße einen Gasgeruch in der Fußgängerzone. Doch in beiden Fällen konnten die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr mit ihren Messgeräten kein austretendes Erdgas nachweisen, weshalb es sich in beiden Fällen um Fehlalarmierungen gehandelt haben soll.

Quelle: www.volksfreund.de

16.11.2016 - Bei der Feuerwehr brennt’s: Bitburger Wache ist zu klein, zu alt und hat Mängel beim Brandschutz

(Bitburg) Die Stimmung unter den 60 ehrenamtlichen Feuerwehrmännern der Stadt Bitburg ist nicht gut: Denn die 35 Jahre alte Feuerwache platzt aus allen Nähten, muss dringend saniert und erweitert werden. Außerdem ist der Brandschutz der Wache mangelhaft. Beim Technischen Hilfswerk (THW) sieht es nicht besser aus.

Wer Wehrleiter Manfred Burbach kennt, der merkt schnell, dass es ernst wird, wenn er mal ein paar Minuten keinen witzigen Spruch raushaut. Richtig unlustig wird es, wenn man sich mit Burbach über die Feuerwache der Stadt Bitburg unterhält. Dort kümmern sich Burbach und zwei weitere Angestellte der Stadt jeden Tag um die Ausrüstung der 70 Feuerwehrleute und stellen damit die Einsatzbereitschaft des Löschzuges Stadtmitte sicher. „Die Stimmung unter den Feuerwehrleuten ist aus verschiedenen Gründen nicht gut“, sagt Burbach.

Die Platzprobleme und der Sanierungsstau auf der 35 Jahre alten Feuerwache (der TV berichtete) in der Mötscher Straße lösen sich nicht von selbst. „Hier vermodert Steuergeld auf dem Hof, weil wir keinen Platz in den Hallen haben, um Ausrüstung ordentlich unterzustellen“, sagt Burbach. Die Mängelliste zur Feuerwache, die er aufzählt, ist ellenlang: „Die Tore der Fahrzeughalle haben Funktionsstörungen, Ersatzteile gibt es nicht mehr. Die Tore sind außerdem zu schmal bemessen“, sagt Burbach. Zudem fehle die räumliche Kapazität, um den gesamten Fuhrpark unterzustellen. In der Wache sei außerdem nicht ausreichend Platz dafür, verschmutzte von gereinigter und einsatzbereiter Ausrüstung zu trennen, so wie es der Gesetzgeber fordere, sagt Burbach. Zudem seien die Umkleidekabinen zu klein.

Dieselabgase in der Umkleide
Wie Experten für Arbeitsschutz bei einer Begehung der Feuerwache bereits vor über zwei Jahren beanstandet haben, steht auch die Gesundheit der Feuerwehrleute auf dem Spiel: Die Gutachter stellten erhebliche Mängel beim Brandschutz sowie einen unzureichenden Schutz der Feuerwehrleute vor den Dieselabgasen der Fahrzeuge fest. Burbach: „Die Abgase ziehen aus der Fahrzeughalle in die etwas tiefer gelegene Umkleidehalle. Krebserregende Abgase setzen sich in der Kleidung fest.“

THW mit im Boot
Das Thema Feuerwache schwelt nun schon mehrere Jahre und flammt hier und dort wieder auf. Jetzt will die Stadt Fakten schaffen. Doch in ein Gebäude, das eh in die Jahre gekommen ist und zu wenig Platz für Mannschaft und Ausrüstung bietet, noch 120?000 Euro für Brandschutzmaßnahmen zu stecken und Umkleidehallen anzubauen, macht das Sinn? Mit dieser Frage beschäftigten sich ansatzweise auch schon die Mitglieder des Haupt- und Bauausschusses auf ihrer letzten gemeinsamen Sitzung. „Wir überlegen deshalb den Neubau eines Katastrophenschutzzentrums für die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk (THW)“, sagt Bürgermeister Joachim Kandels. Wer jetzt meint, diese Sache komme ihm bekannt vor, der liegt richtig: Denn genau diese Idee scheiterte 2013. Damals hatte der Bauausschuss dem Vorhaben, am Standort in der Mötscher Straße ein Katastrophenschutzzentrum zu bauen, eine Absage erteilt. Begründet wurde dies damit, dass ein gemeinsamer Stützpunkt von Feuerwehr und THW für das Wohnumfeld zu erhöhten Lärmbelästigungen führen könne (der TV berichtete). Doch auch aus den Plänen des THW, einen neuen Stützpunkt Auf Merlick zu errichten, wurde nichts. So planen THW und Stadt nun wieder gemeinsam.

Doch wo kann man ein neues Katastrophenschutzzentrum hinstellen, wenn der alte Standort der Feuerwache, wie Lärmgutachten belegen, nicht in Frage kommt? Wenn man mit einem Neubau auf der grünen Wiese in Schwierigkeiten geraten könnte? Denn die Feuerwehrverordnung des Landes sagt: „Die Gemeindefeuerwehr ist so aufzustellen, dass sie in der Regel zu jeder Zeit und an jedem an einer öffentlichen Straße gelegenen Ort ihres Zuständigkeitsbereichs innerhalb von acht Minuten nach der Alarmierung (Einsatzgrundzeit) wirksame Hilfe einleiten kann.“ Doch mitten in Bitburg ein freies Grundstück ausreichender Größe zu finden, auf dem man mal gerade eben ein Katastrophenschutzzentrum hochziehen kann, das wird schwierig. Kandels: „Wir wollen das aber jetzt angehen. Es ist Handlungsbedarf.“

Auch das THW ist entschlossen: „Wir werden in diesem Jahr eine Lösung suchen und finden“, sagt Markus Haier, Geschäftsführer der THW-Geschäftsstelle Trier. Doch was würde den Steuerzahler ein neues Katastrophenschutzzentrum kosten? 1,5 Millionen Euro? 4,5 Millionen Euro? Durch die gemeinsame Sitzung des Bau- und Hauptausschusses geisterten mehrere Zahlen. Fest steht wohl noch keine. Der mögliche Neubau eines Katastrophenschutzzentrums soll am 23. November im Hauptausschuss und am 24. November auf der Stadtratssitzung diskutiert werden.

Quelle: www.volksfreund.de