Feuerwehr Bitburg

04.01.2018 - Frau stürzt in Hochwasser-Bach

Ließem. Eine Frau ist gestern in dem Eifelort bei Bitburg in einen Bach gestürzt und von dem Hochwasser mehrere hundert Meter mit gerissen worden. Nach Angaben der Polizei wurde sie nur leicht verletzt. Die 72-jährige hatte auf ihrem Grundstück in der Nähe des Baches gearbeitet. Als sie einen Eimer mit Schlamm und Steinen in den Bach kippen wollte, rutschte sie aus und fiel in den Bach. Sie wurde von dem schnell fließenden und stellenweise bis 1 Meter 50 tiefen Wasser mitgezogen und konnte sich erst nach etwa 300 Metern an einem herabhängenden Ast festhalten. Ihr Mann und ihr Sohn fanden sie nach kurzer Suche und konnten sie aus dem Wasser ziehen.

Quelle: www.swr.de

Symbolbild Taucherstaffel Bitburg

30.12.2017 - Drei Verletzte bei Unfall auf B51 bei Fließem

Fließem. Am Samstag, den 30.12.2017, gegen 21:05 Uhr, kam es auf der B51, in Höhe der Ortslage Fließem, zu einem Verkehrsunfall, bei dem drei Personen verletzt wurden.

Nach bisherigen Ermittlungen kollidierten zwei PKW, die sich im Begegnungsverkehr befanden. Bei dem Unfall wurde der 32-jährige Fahrzeugführer, der in Richtung Bitburg unterwegs war, leicht verletzt. Die 48-jährige Fahrzeugführerin, die in entgegengesetzter Richtung fuhr, erlitt bei dem Unfall schwere, aber keine lebensgefährlichen und ihr männlicher Beifahrer leichte Verletzungen. Bei dem männlichen Fahrzeuglenker konnte zeitnaher Alkoholkonsum festgestellt werden, weshalb ihm eine Blutprobe entnommen und der Führerschein sichergestellt wurde.

An den unfallbeteiligten Fahrzeugen entstand Totalschaden; der Sachschaden liegt im unteren fünfstelligen Bereich. Die Unfallstelle auf der B 51 musste aufgrund der Bergungsarbeiten und der Erstellung eines Gutachtens für mehrere Stunden voll gesperrt werden.

Im Einsatz waren ein Kfz-Sachverständiger, die Straßenmeisterei Bitburg, sowie die Feuerwehren aus Bitburg-Stadt, Bitburg-Erdorf, Neidenbach und Fließem, ein Notarzt, mehrere Fahrzeuge des DRK, sowie die Polizei Bitburg.

Quelle: www.blaulicht-trier.de

Bild: www.volksfreund.de

 

05.12.2017 - Feuerwehr verhindert Ausbreitung von Öl auf der Nims

Bitburg-Stahl. Ein Ölfilm bedeckt die Nims bei Stahl. Die Feuerwehr verhindert eine Ausbreitung in weitere Teile des Gewässers. Doch noch strömt Öl ins Wasser. Das stellt die Einsatzkräfte vor ein Rätsel. 
 
Schlieren schwimmen auf dem Wasser. Dutzende Fettaugen blicken aus dem Flussbett hoch. Michael Becker steigt zum Ufer hinab.  Nur wenige Zentimeter tauchen seine Gummistiefel in die Nims ein. Der Feuerwehrmann geht in die Hocke und hält einen Pappstreifen in den Fluss. Er schwenkt ihn kurz in dem Film, der auf dem Wasser liegt. Dann zieht er ihn wieder raus. Nichts. Der Streifen hat sich nicht verfärbt.
Wäre er blau geworden, dann wüssten die Einsatzkräfte jetzt, womit sie es  zu tun haben. Denn wenn die Chemikalie auf dem Papier mit Öl reagiert, ändert sich die Farbe des Streifens. Dass das nicht passiert ist, kann zwei Dinge bedeuten. Entweder die Konzentration des Öls im Wasser ist nicht besonders hoch, oder die Verunreinigung des Flusses stammt von einer anderen Substanz. Experten der Umweltpolizei Wittlich gehen von Diesel oder Heizöl aus. Genau sagen kann es im Augenblick keiner. Es ist nicht die einzige Frage, die den Rettungskräften am Dienstagmittag unklar bleiben wird. Aber von Anfang an:
 
Gegen 13.30 Uhr ruft ein Einwohner des Bitburger Stadtteils Stahl bei der Feuerwehr an. Am Telefon erzählt er: Er habe Schlieren in der Nims gesehen. 29 Mann rücken aus. Gegen 14 Uhr herrscht im Stahler Weg Hochbetrieb. Die Einsatzkräfte der Wehren Bitburg, Stahl, Masholder, Birtlingen, Messerich und Wolsfeld suchen nach der Quelle der Verunreinigung. Sie schauen in den Kellern der anliegenden Häuser nach, suchen nach Leitungen, nach ausgelaufenen Tanks. Fündig werden sie nicht.
„Es könnte überall herkommen“, sagt Michael Becker, „vielleicht ist ein alter Kanister im Wasser durchgerostet.“ Dass jemand vorsätzlich Öl in den Fluss gekippt hat, ist unwahrscheinlich. Denn es bilden sich ständig neue Schlieren in der Nims. „Es wird nicht weniger“, bestätigt ein Sprecher der Bitburger Feuerwehr gegen 15.30 Uhr. Wie viele Liter bereits im Wasser gelandet sind, kann er nicht sagen. „Das wird ja  alles so schnell fort gespült“, erklärt er. Aber: Schon ein Tröpfchen reiche, um einen solchen Film zu bilden. Wenn größere Mengen ausgetreten wären, könnte es gefährlich für die Tier- und Pflanzenwelt des Gewässers werden (siehe Info). „Wir gehen aber nicht davon aus, dass bald tote Fische auf der Oberfläche treiben“, ist sich der Feuerwehrsprecher sicher.
 

Damit es so weit nicht kommt, tut die Feuerwehr am Dienstagmittag einiges dafür, eine Ausbreitung der Flüssigkeit zu verhindern. Die 29 Einsatzkräfte legen sogenannte Ölsperren in die Nims. Unterwegs sind sie nicht nur in Bitburg, sondern auch in den umliegenden Dörfern. Wie das mit den Sperren funktioniert, kann man sich in Birtlingen anschauen (siehe Foto): Ein gelber Schlauch liegt unter der Nimsbrücke am Ortsausgang. Voll gepumpt mit Luft, schwimmt er im Wasser und verhindert, dass das Öl weiterfließt. Das scheint zu klappen: Ein rötlich-brauner Teppich hängt an der Sperre.

Von Zeit zu Zeit muss diese Schicht abgeschöpft und die Sperre erneuert werden. „Damit werden wir mindestens die nächsten beiden Tage beschäftigt sein“, meint der Feuerwehr-Sprecher.

Der Einsatz in Stahl endet für die Wehren um kurz vor 16 Uhr. Jetzt übernimmt die Umweltpolizei Wittlich und die untere Wasserbehörde der Kreisverwaltung. Vor Ort suchen sie weiter nach der Quelle des Öls. Bis Redaktionsschluss konnte sie nicht ermittelt werden.

Quelle: www.volksfreund.de

24.12.2017 - Weihnachtsbaum fängt in Bitburg Feuer - Fünf Menschen leicht verletzt

Bitburg. Ein Weihnachtsbaum hat am Heiligabend in Bitburg in Flammen gestanden. Fünf Menschen wurden laut Polizei mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht.

In einem Bitburger Stadtteil ist beim Anzünden von Wunderkerzen ein Weihnachtsbaum in einem Einfamilienhaus in Flammen aufgegangen. Die Eigentümer des Hauses konnten das Feuer laut Polizei bereits vor Eintreffen der Feuerwehr löschen. Fünf Menschen wurden bei dem Brand vermutlich leicht verletzt und mit Verdacht auf Rauchvergiftung ins Krankenhaus gebracht. Das Innere des Wohnhauses wurde durch das Feuer verrußt und beschädigt. Im Einsatz waren 50 Einsatzkräfte der umliegenden Feuerwehren, das DRK und die Polizei Bitburg.
 
Die Feuerwehr Bitburg weist auf die Gefahren beim Umgang mit offenem Licht und Feuer bei Weihnachtsbäumen hin:

 
 

17.11.2017 - Drei Verletzte bei Frontalzusammenstoß in Bitburg

Bitburg. Zwei Autos sind laut Polizei am Freitag gegen 11.35 Uhr nahe des Brauereikreisels beim Rewe-Center in Bitburg zusammengestoßen. Drei Menschen wurden bei dem Unfall verletzt.

Der unfallverursachende Fahrer war aus dem Kreisverkehr kommend offenbar einem anderen Fahrzeug ausgewichen und dabei über die Verkehrsinsel gerutscht. Im Anschluss stieß sein Fahrzeug mit einem anderen Auto frontal zusammen.

Zwei Menschen im entgegenkommenden Fahrzeug erlitten nach Polizeiangaben beim Aufprall mittelschwere Verletzungen, der andere Fahrer leichte Verletzungen. An beiden Fahrzeugen entstand hoher Sachschaden.

Im Einsatz waren zehn Kräfte der Feuerwehr Bitburg-Stadtmitte. Zur Versorgung der Verletzten waren vier RTWs und ein Notarzt sowie die Polizei Bitburg im Einsatz.

Quelle: www.volksfreund.de